Die „Judenhäuser“ in Wiesbaden

Ghettoisierung und Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung 1939 bis 1942

Die Aufarbeitung der Geschichte der sogenannten Judenhäuser in Wiesbaden und des Schicksals ihrer Eigentümer und Bewohner in der Zeit zwischen 1939 und 1942 ist ein zu umfassendes Projekt, als dass es im ursprünglich geplanten Zeitrahmen hätte bewältigt werden können. Die hier vorgestellte Erarbeitung versteht sich daher als vorläufig – neudeutsch – als „work in progress“. Bis die Untersuchung endgültig abgeschlossen werden kann, wird es angesichts der Vielzahl der Personen, Schicksale und zu bearbeitenden Akten noch erheblicher Zeit bedürfen. Deswegen erschien es sinnvoll, fertige Kapitel bzw. Unterkapitel bereits jetzt in dieser Form zu veröffentlichen, um sie der kritischen Lektüre interessierter Leserinnen und Leser zugänglich zu machen. Sachliche Fehler oder auch falsche Wertungen und problematische Folgerungen können so diskutiert und gegebenenfalls schnell korrigiert werden. Kritische Anmerkungen sind also in jedem Fall willkommen. Benutzen Sie dafür bitte die Kontaktseite.

Mit dieser Form einer immer nur vorläufigen Präsentation ist zudem die weitere Hoffnung verbunden, dass Nachkommen der Opferfamilien genauso wie alle anderen Bürger dieser Stadt ihr bisher unbekanntes Wissen über diese Zeit und besonders zur Thematik Judenhäuser, vielleicht auch nur vage Erinnerungen oder aber Dokumente und Bilder, einbringen können und die Internetseite auf diese Weise zum kollektiven Gedächtnis der Stadt beitragen kann.

Grundsätzliche und konzeptionelle Überlegungen zur Homepage sind auf der Seite Vorbemerkung zusammengefasst.

Veränderungen, ob durch Korrekturen oder die Einbindung neuer Kapitel, können anhand der folgenden Datumsangabe jeweils nachvollzogen werden.

Stand der Bearbeitung: 15. Oktober 2020

Die Arbeit wurde ursprünglich von der Initiative Stadtteil-Historiker Wiesbaden, einem Projekt der Bürgerstiftung Die Wiesbaden Stiftung, gefördert und wurde von der Paul-Lazarus-Stiftung Wiesbaden (PLS) unterstützt.[1] Ihnen gilt mein besonderer Dank.

[1] Die Paul-Lazarus-Stiftung wurde 2018 in das Aktives Museum Spiegelgasse integriert und in ‚Paul-Lazarus-Sammlung und Forschung‘ (PLS) umbenannt. Inzwischen ist die Arbeitsgruppe aufgelöst worden.