Die Akteure

Auch wenn anders als in anderen Städten für Wiesbaden nur wenige Quellen erhalten sind, anhand derer sich der Prozess der Umsiedlung rekonstruieren lässt, so kann man doch auch an diesen wenigen Dokumente erkennen, wer die entscheidenden Akteure waren.

Als solche traten in den oben beschriebenen Konfliktfällen zunächst die verschiedenen Parteigliederungen, vom Blockwart aufwärts bis zur Gauebene, daneben das Wohnungsamt und auch die kommunale Obdachlosenpolizei in Erscheinung, wenngleich klare Verantwortlichkeiten nicht wirklich zu erkennen sind. In den folgenden drei Dokumenten, die die Umsiedlung von Wiesbadener Juden betreffen, kommt zunächst ein weiterer Akteur ins Spiel: Der Absender dieser Briefe ist in allen drei Fällen die Verwaltungsstelle Wiesbaden der „Reichsvereinigung der Juden in Deutschland“.

Im ersten Brief, der an Hermann Meyer im Cheruskerweg 3 gerichtet und mit 15. Oktober 1942 datiert ist, heißt es:
Wie Ihnen schon mitgeteilt, soll Ihnen die Wohnung Rothschild, Rheinstr. Nr. 81, Gartenhaus II. Stock zugeteilt werden. Wir haben Antrag beim Städt. Wohnungsamt deswegen laufen, sowie das Finanzamt – Vollstreckungsstelle – gebeten, die Räumung der Wohnung Rothschild-Levitta tunlichst zu beschleunigen.
Als Untermieter für Sie ist Herr Idel Rawinsky, z.Zt. Adolfsallee Nr. 30 wohnhaft, vorgesehen.[1]

Waren bisher primär Parteiinstitutionen oder -funktionäre der NSDAP als treibende Kräfte erkennbar, so war offensichtlich auch diese jüdische Einrichtung in den Umsiedlungsprozess einbezogen.
Die „Reichsvereinigung“ war am 4. Juli 1939 auf Grund der „10. Verordnung zum Reichsbürgergesetz“ geschaffen worden und trat an die Stelle der 1935 auch schon staatlich verordneten, aber zumindest ansatzweise noch als ein Selbstverwaltungs- und Interessensvertretungsorgan zu bezeichnende „Reichsvertretung der Juden in Deutschland“.
Die neue „Reichsvereinigung“ hingegen, in der alle deutschen und staatenlosen Juden gemäß den Bestimmungen der Nürnberger Gesetze Zwangsmitglied waren, war faktisch ein Organ des nationalsozialistischen Unterdrückungsapparats. Hatte das Gesetz als Zweck der „Reichsvereinigung“ noch die Förderung der Auswanderung der Juden benannt, so wurde sie in den kommenden Jahren, offiziell zwar dem Innenministerium unterstellt, faktisch zu einem Instrument in den Händen des RSHA, genauer des Referats IV B 4 unter Eichmann, um die Deportationen und die Vernichtung der Juden Deutschland möglichst effektiv und geräuschlos durchzuführen.[2] Über sie hatte das RSHA Zugriff auf die unterschiedlichen Vertretungsebenen bis hinunter zu den jeweiligen Kultusgemeinden, die die konkreten Maßnahmen von der Verteilung der Lebensmittelkarten bis hin zur Überbringung der Deportationsanordnung umzusetzen hatten.
So waren jüdischen Gemeinden auch bei der Entjudung des Wohnraums nach Barkai praktisch zu Verwaltungszweigstellen der Reichsvereinigung und damit des NS-Staates degradiert worden[3] und hatten – mancherorts sogar mit Hilfe eigens bei ihnen eingerichteter ‚Wohnungsämter[4] – in Zusammenarbeit mit den kommunalen Einrichtungen diese Aufgabe zu bewältigen. Immerhin wird das Städtische Wohnungsamt hier auch explizit als Akteur benannt. Es hatte offensichtlich die geplanten Umzüge zu genehmigen und zu registrieren.

Auch von einer weiteren staatlichen Stelle, vom Wiesbadener Finanzamt, ist in dem Brief die Rede, Diese habe die beschleunigte Räumung der Wohnung in der Rheinstr. 81, einem offiziellen Judenhaus, herbeizuführen. Grund dafür ist die Tatsache, dass dieses Haus, das ursprünglich der Jüdin Minna Rottenberg gehört hatte, unter der Kontrolle des Reiches stand, nachdem die ursprüngliche Eigentümerin am 23. Mai 1942 von aus Wiesbaden den Marsch in die Todeslager antreten musste. Die Verwertung des Besitzes der Deportierten oblag den jeweiligen Finanzämtern, die damit wiederum Hausverwaltungen damit beauftragten.[5].

Ein ähnlich lautender Brief des örtlichen Büros der Reichsvereinigung ging am gleichen Tag auch an Idel Rawinsky, der zu dieser Zeit noch in der Adolfsallee 30 wohnte.

„Wir teilen Ihnen mit, daß beabsichtigt ist, Ihnen ein Zimmer Rheinstr. Nr. 81, Gartenhaus II. Stock als Untermieter der dort nun verziehenden Eheleute Hermann Meyer, z.Zt. Cheruskerweg 3 wohnhaft, zuzuweisen. Wir beziehen uns deshalb auf die mit Ihnen gehabte Rücksprache; der Antrag für Meyer läuft noch beim Städt. Wohnungsamt, die Wohnung Rothschild-Levitta ist noch vom Finanzamt zu räumen.
Sobald Sie sich mit Herrn Meyer verständigt haben, wollen Sie uns benachrichtigen, damit auch für Sie der Antrag beim Wohnungsamt gestellt wird.“[6]

Die Gründe dafür, dass auch Idel Rawinsky umziehen musste, sind nicht nachzuvollziehen, denn er wohnte bereits in einem der ‚offiziellen’ Judenhäuser. Tatsache ist aber, dass viele Juden in den letzten Monaten wie bloße Gegenstände von einem in andere Häuser verschoben wurden. Es könnte allerdings auch sein, dass durch die Mitarbeit der örtlichen Reichsvereinigung es vielleicht in Einzelfällen für sich näher stehende Personen und Familien möglich wurde, eine gemeinsame Unterkunft zu finden. Immerhin scheint es zuvor eine Unterredung zwischen Idel Rawinsky und der Verwaltungsstelle gegeben zu haben. Aber das muss offen bleiben, weil nicht geklärt werden kann, von wem im konkreten Fall die Anordnung zum Wechsel ausgegeben worden war.[7]

Das dritte Schreiben in diesem Zusammenhang ging an das Städtische Wohnungsamt, das die Genehmigung zum Abschluss eines Mietvertrages erteilen musste.[8] Ihm wird auch mitgeteilt, dass den neuen Mietern Meyer „voraussichtlich“ noch ein jüdischer Untermieter „zugewiesen“ werden wird, was bedeuten würde, dass dies keiner weiteren Genehmigung bedurfte.

Weiter heißt es in dem Brief an das Wohnungsamt:
„Das Haus Cheruskerweg Nr. 3 ist nicht mehr jüdisches Eigentum und soll, da ein anderer Mieter dafür vorgesehen ist, von Meyer, der ohnehin nur den kleinsten Teil des Grundstücks innehat, schnellstmöglichst geräumt werden.“[9]

Zuvor waren aus dem Haus am 23. Mai Martha Hoff nach Izbica, am 10. Juni Heinrich Leoni nach Lublin und am 1. September Amalie Blühdorn und Henriette Leoni nach Theresienstadt deportiert worden. Dem Einzug des neuen Mieters, Parteigenosse und Gestapo-Mann Birkenstock, stand somit jetzt nichts mehr im Wege: Das Haus war judenfrei!

In einem weiterer Brief, verfasst am 8. September 1942, der ebenfalls an das Wohnungsamt gerichtet war und vom Leiter der Bezirksstelle Herrn Guthmann unterzeichnet ist, wird jetzt auch explizit der Auftraggeber der Umzugsanweisung benannt:

„Wir geben hierdurch davon Kenntnis, dass die Wohnung der Witwe Emma, Sara Ernst geb. Radin; Kellerstrasse Nr. 11 II (3 Zimmer mit Küche, 1 Mansarde und 1 Keller) durch uns, auf Anweisung der Geheimen Staatspolizei, hier, geräumt worden ist, und jetzt leer steht. Die Sachen von Frau Ernst, die sich z. Zt. In Schutzhaft im Polizeigefängnis, hier befindet, wurden bei der Firma L. Rettenmayer hier, eingelagert.“[10]

Es war wohl nicht nur in diesem Fall so, dass die örtliche Gestapo die konkreten Direktiven gab, die jeweilige Geschäftsstelle der Reichsvereinigung die organisatorische Abwicklung vollzog und das Wohnungsamt selbst oft nur die registrierende Behörde darstellte.

 

Betrachtet man den Vorgang der Umsiedlung der jüdischen Bürger hier in Wiesbaden noch einmal zusammenfassend im Hinblick auf die damit befassten Akteure, so kann man auch auf der Basis der sehr dürftigen Quellenlage erkennen, dass auch hier, wie andernorts im Reich, es des Zusammenspiels verschiedener Institutionen und Organe bedurfte. Allem Anschein nach hatte zumindest hier in Wiesbaden die NSDAP bis in die untersten Parteigliederungen eine führende Rolle inne. Genauso waren aber auch „Mischinstitutionen“ des neuen Parteistaats, die Gestapo[11] und die Wirtschaftsberater auf Kreis- und Gauebene wie auch die traditionellen staatlichen Institutionen wie Finanzämter, Wohnungsämter und Polizei, hier i.B. die Obdachlosenpolizei, auf unterschiedlichen Ebenen involviert bzw. initiativ tätig. Letztlich waren aber auch die einfachen Volksgenossen an diesem Prozess beteiligt, weil sie mit ihren Begehrlichkeiten das Handeln des Apparats als die Umsetzung des Volkswillens legitimierten. Auch Hausbesitzer und -verwalter waren einbezogen, insofern sie die Kündigungen auszusprechen und durchzusetzen hatten.

 

 

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Anmerkungen:

 

[1] Yad Vashem Archives O8 / 42, zit. nach Bembenek, Dickel, Kein deutscher Patriot mehr, a.a.O. S. 120.

[2] Die problematische Rolle der „Reichsvereinigung“ kann im gegebenen Rahmen nicht dargestellt werden. Siehe dazu ausführlich die sehr differenzierte Betrachtung von Beate Meyer, Alltagsgeschichtliche Aspekte der Verfolgung. Funktionäre, Mitarbeiter und Mitglieder der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zur Zeit der Deportationen (1941-1943), in: Andrea Löw, Doris L. Bergen, Anna Háiková (Hg.) Alltag im Holocaust. Jüdisches Leben im Großdeutschen Reich 1941-1945, München 2013, S.13-28. Zur Organisation und Aufgabenstellung in der hiesigen Region siehe Gudrun Maierhof, Selbsthilfe nach dem Novemberpogrom, Die Jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main 1938 bis 1942, in: Kingreen, Nach der Kristallnacht, S.157-186, besonders S.161 f. Die Bezirksstelle Hessen-Nassau der Reichsvereinigung unter der Leitung des Wiesbadener Georg Goldstein, zu der sowohl der Regierungsbezirk wie auch die Stadt Wiesbaden gehörten, hatte ihren Sitz in Frankfurt. Maierhof weist darauf hin, dass die letzte Aktivität des im Rahmen der Reichsvereinigung agierenden ‚Hilfsvereins’, der die Betreuung von Auswanderungswilligen zur Aufgabe hatte, wohl im November 1941 in Wiesbaden stattfand. Ebd. S. 167.
Eindringlich ist auch der Zeitzeugenbericht von Charlotte Opfermann, Tochter des Wiesbadener Rechtsanwalts bzw. Konsulenten Berthold Guthmann, die – wie auch die übrige Familie – in den Jahren 42-43 in Frankfurt in der Bezirksstelle der Reichsvereinigung arbeitete. Charlotte Opfermann, „Im Hermesweg“ – Zur Tätigkeit in der Bezirksstelle der Reichsvereinigung in Frankfurt am Main von November 1942 bis Juni 1943 – ein Zeitzeugenbericht. In: „Nach der Kristallnacht“: jüdisches Leben und antijüdische Politik in Frankfurt am Main 1938 – 1945, hg. Monica Kingreen, Frankfurt/Main; New York 1999, S. 403 – 414. Als einzig Überlebende wehrte sie sich  nach dem Krieg gegen die beschönigende Geschichtsverfälschung der ehemaligen Gestapoleute in der Bezirksstelle wie auch gegen die Anschuldigung der Kollaboration anderer Wiesbadener Juden. Sie schließt ihren Bericht mit den folgenden Worten: „Wir haben in Frankfurt am Main die sterbenden irdischen Reste der Frankfurter Jüdischen Gemeinde in ihren letzten Stunden versorgt und diese Körperschaft gegenüber den Gestapofunktionären und anderen NS-Autoritäten vertreten und zu verteidigen versucht. Wir waren die Leichenträger, haben das Grab geschaufelt, waren selbst die verkörperte Leiche der ehrbaren, historisch geachteten Frankfurter Jüdischen Gemeinde, eine der größten und berühmtesten Deutschlands, und haben uns auf Befehl unserer Peiniger ins Grab hineingelegt, so wie unsere Brüder in den Osttransporten das getan haben. Und keiner hat für uns Kaddisch gesagt. Wir haben das Gebet, die traditionelle Lobpreisung Gottes, ausgesprochen mit unserer Arbeit, auf unsere Weise, für unsere toten Freunde und Verwandten, für uns selbst. Wer das bestreiten will, beschuldigt uns, den Mord an uns selbst vollzogen zu haben.“ Ebd. S. 423.

[3] Buchholz verweist in diesem Zusammenhang auf die Rolle, die die Kölner Kultusgemeinde gespielt hat. So habe diese bereits vor Bekanntgabe des „Gesetzes über die Mietverhältnisse mit Juden“ die Gemeindemitglieder gebeten, „von sich aus von der freiwilligen Umschichtung aus nichtjüdischen in jüdische Häuser Gebrauch zu machen. Dieser Anregung“, so zitiert Buchholz das Rundschreiben der Kölner Kultusgemeindevorstands weiter, sei „leider nur in geringem Ausmaß Folge geleistet“ worden. Im Weiteren werden in diesem Rundschreiben Richtlinien über „den unter den heutigen Verhältnissen zuzubilligenden Wohnraum“, die das „Höchstmögliche dessen darstellen, was in Zukunft von Juden in Köln an Wohnraum beansprucht werden kann“ bekannt gemacht. Das Schreiben schließt mit der Mahnung: Es liegt bei dem Verantwortungsgefühl der Kölner jüdischen Bevölkerung, daß die zu treffenden Maßnahmen in den Händen der Synagogen-Gemeinde freiwillig und reibungslos durchgeführt werden. Geschieht das nicht und wird meiner Bitte nicht in geeigneter Form entsprochen, sind Zwangsmaßnahmen der Behörde, die Härten mit sich bringen werden, unvermeidbar!“ Buchholz, Hannoversche Judenhäuser, a.a.O. S. 17 f.

[4] Avraham Barkai, Vom Boykott zu „Entjudung“, S.182. Ob es auch in Wiesbaden ein solches Wohnungsamt gab, konnte nicht geklärt werden. Bisher sind die 3 Briefe auch die einzigen, in denen die jüdische Gemeinde bzw. die örtliche Reichsvereinigung im gegebenen Zusammenhang erwähnt wird.

[5] HHStAW 519/2 2082. Das Ehepaar Rothschild war zuvor vermutlich in die Friedrichstraße 33, verbracht worden, zumindest war es am 1.9.42 von hier aus nach Theresienstadt deportiert worden. Die formale Aneignung des Hauses von Minna Rottenberg war ein längerer Prozess. Am 20.11.42 schrieb die Gestapo an das RSHA und bat um die Feststellung, dass das Vermögen der Jüdin Minna Rottenberger dem Reich verfallen sei. Am 6.11.44, also zwei Jahre später, bat das Finanzamt Wiesbaden das Amtsgericht, die Eigentumsübertragung zu Gunsten des Reichs abschließend im Grundbuch vorzunehmen. Zu diesem gesamten Komplex der Enteignung siehe das Kapitel „Der große Raubzug“.

[6] Yad Vashem Archives O8 / 42, zit. nach Bembenek, Dickel, Kein deutscher Patriot mehr, a.a.O. S. 120.

[7] Vermutlich wird es grundsätzlich in Wiesbaden nicht anders gewesen sein als etwa in Friedberg / Hessen. Hier so zeigt Adler, Der verwaltete Mensch, a.a.O. S. 46, gab die Gestapo den Befehl, die Kultusgemeinde hatte in Absprache mit dem Bürgermeister bzw. dem Wohnungsamt diesen dann umzusetzen. Am Ende, des Briefes der Friedberger Kultusgemeinde an den Bürgermeister, auf den sich Adler bezieht und in dem die einzelnen Maßnahmen dargelegt werden, heißt es: „Abschrift dieses Schreibens ergeht an die Geheime Staatspolizei Bad Nauheim, die uns heute fernmündlich die Auflage zur Lösung der Wohnungsfrage erteilte.“

Adler gibt auch die Schilderung einer Mitarbeiterin der Jüdischen Gemeinde Berlins wieder, die mit der Durchführung der Umsiedlungen betraut war. Sie schreibt, dass der Vorstand der Gemeinde „in der berechtigten Annahme“  zur Mitarbeit bereit war, dass man viele Härten würde mildern können. Zu diesem Zweck waren dort „Wohnungsberatungsstellen“ geschaffen worden, die die Aufgabe hatten, denen, die ihre Wohnung hatten aufgeben müssen, ein angemessenes Quartier zu finden.

[8] Yad Vashem Archives O 8 / 42, zit. Nach Bembenek, Dickel, Kein deutscher Patriot mehr, a.a.O. S. 120.

[9] Ebd.

[10] Hervorhebung K.F. Das Dokument liegt leider nur als unsignierte Kopie im AMS vor, das Original ist verschollen. An der Echtheit des Originals kann aber kaum gezweifelt werden. Emma Ernst wurde am 26.9.42 zunächst nach Ravensbrück, dann im Oktober 1942 weiter nach Auschwitz deportiert, wo sie laut Gedenkbuch des Bundesarchivs  bereits am 9. Oktober 1942 ermordet wurde.

[11] Die Gestapo war per Gesetz vom 30.11.1933 in Preußen zu einem selbstständigen Zweig der inneren Verwaltung geworden und stellte somit – auch wenn sie räumlich, wie z.B. in Frankfurt im gleichen Haus residierte – einen selbstständigen Teil des Polizeiapparats dar. Siehe dazu Eichler, Das „Judenreferat“ der Frankfurter Gestapo, in: „Nach der „Kristallnacht“. Hg. Monica Kingreen, Frankfurt a.M., 1999, S. 237 f.