Johanna Rosenthal, geborene Löwenstein


Rüdesheimer Str. 16 heute
Eigene Aufnahme
Lage des Judenhauses Rüdesheimer Str. 16 im Rheingauviertel

 

 

 

 

 

 

 

 


Johanna Rosenthal
HHStAW 518 49329 (4)

Johanna Rosenthal war in den Dreißigerjahren die einzige jüdische Mieterin, die noch 1940 das von den Nazis zum Judenhaus erklärten Wohngrundstück Rüdesheimer Str. 16 bewohnte. Aber weder damals noch danach hatte es diese Funktion tatsächlich eingenommen, und auch Johanna Rosenthal war bereits ausgezogen, bevor die Judenhäuser in Wiesbaden überhaupt eingerichtet wurden. Dennoch soll an dieser Stelle auch ihrer und ihrer Kinder zumindest in knapper Form gedacht werden.

Das Grab von Moses und Henriette Löwenstein in Wadersloh
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Sie war am 28. Juli 1871 in Wadersloh bei Münster als Tochter von Moses und Henriette Löwenstein zur Welt gekommen.
Wie es dazu kam, dass Johanna ihren zukünftigen Ehemann, den am 23. September 1861 in dem etwa 100 km von Münster entfernten Geseke geborenen Alfred Rosenthal, kennenlernte, wann sie sich wo begegneten, ist nicht mehr zu rekonstruieren.
Über die Familie der Rosenthals hat ein Nachkomme, der Rechtsanwalt Dr. Heinrich Rosenthal, in den Dreißigerjahren eine umfassende Chronik verfasst, die im Leo-Baeck-Institut aufbewahrt wird.[1]

Die Familie stammte – wie bereits erwähnt – aus dem westfälischen Geseke, wo mehrere jüdische Familien im frühen 18. Jahrhundert nachweisbar sind. Der älteste bekannte Ahnherr der Familie, die 1806 im Zuge der napoleonischen Reformen den Namen Rosenthal annahm, war vermutlich Menachem, zu Deutsch Emanuel. Einer seiner bekannten drei Söhne, David, der von 1776 bis 1836 lebte, war der Großvater von Alfred. Verheiratet war er mit Elka Cohen, die aus einem eher liberalen Rabbinerhaushalt stammte.[2] Levi Rosenthal, der mit seiner Frau zehn Kinder gezeugt hatte, gehörte als erfolgreicher Getreidehändler zu den angesehenen Bürgern der Stadt und besaß schon damals in Geseke ein eigenes Hausgrundstück. Sein Sohn Simon, geboren am 18. August 1818 und gestorben am 4. April 1875, hatte eines der beiden Hausgrundstücke des Vaters ererbt. Dennoch blieb er nicht in seinem Heimatort, sondern zog zunächst nach Köln-Ehrenfeld und von dort aus weiter nach Mülheim an der Ruhr, wo auch er im Getreidehandel aktiv war. In seiner Ehe mit Julie Meyersohn / Meiersohn, wann sie geschlossen wurde, konnte nicht ermittelt werden,[3] sollen sogar elf Kinder zur Welt gekommen sein, von denen sechs nach Amerika auswanderten. Das letzte Kind war der am 23. September 1861 geborene Alfred, der spätere Ehemann von Johanna Löwenstein.
Schon mit 17 Jahren war er freiwillig ins Militär eingetreten und hatte es in den folgenden Jahren bis zum „Vicewachtmeister“ gebracht. Anschließend, im Zivilstand, wurde er Beamter bei der „Preußischen Staatseisenbahn“.

Am 25. Juli 1893 ehelichte er in Mülheim a. d. Ruhr dann Johanna Löwenstein. Dort kam am 29. April 1894 ihre Tochter Adele, genannt Ada, zur Welt. Drei Jahre später wurde am 30. Juni 1897 in Heißen, heute ein Teil von Mülheim, die Tochter Hedwig geboren, die allerdings noch am selben Tag verstarb. Danach verzog die Familie nach Gelsenkirchen, wo am 6. Dezember 1906 eine weitere Tochter zur Welt kam, die den Namen Edith Ruth erhielt. Sie konnte ihren Vater nicht wirklich kennenlernen, denn Alfred Rosenthal kam bei einem Betriebsunfall am 24. August 1909 bereits mit nur 48 Jahren ums Leben und seine damals 38-jährige Frau musste als Witwe die beiden Töchter alleine großziehen.

Durch die Witwenrente war die Mutter immerhin so weit finanziell abgesichert, dass sie diesen eine angemessene Ausbildung zukommen lassen und auch sie selbst in einem bescheidenen Wohlstand leben konnte.
Schon im Jahr nach dem tödlichen Unfall des Ehemanns zog sie mit ihren Kindern nach Wiesbaden, wo sie im Adressbuch des Jahres 1910 erstmals als Witwe und Privatiere, wohnhaft in der Jahnstr. 32 Parterre, aufgeführt ist. Welche Motive sie dazu bewegten, in die damals sehr beliebte Kurstadt zu kommen, ist nicht bekannt. Zwar gab es auch damals schon viele Familien in der Stadt und der Umgebung mit dem Namen Rosenthal, aber eine verwandtschaftliche Verbindung ist bisher nicht nachzuweisen.
Adele besuchte, nachdem sie zunächst noch drei Jahre in Gelsenkirchen in die Volksschule und anschließend auf das dortige Lyzeum gegangen war, nach dem Umzug von 1911 bis 1912 in Mainz die Höhere Handelsschule. Nach dem Abschluss ihrer schulischen Ausbildung war sie von 1912 bis 1932 ununterbrochen als Buchhalterin beruflich tätig, dies in unterschiedlichsten Sparten. Darunter waren Modehäuser, chemische Werke, die Sektkellerei Matheus Müller, aber auch ein Rechtsanwalt und das Lager des bekannten Röhrenwerks Mannesmann in Frankfurt. Wiesbaden hatte sie demnach immer wieder mal für bestimmte Zeitabschnitte verlassen. Ein halbes Jahr war sie auch im Haus auf der Alb bei Urach, dem Ferienheim der „Deutschen Gesellschaft für Kaufmann-Erholungsheime“, die ihren Sitz in Wiesbaden hatte und hier ebenfalls ein Heim betrieb. Initiator dieser sozialen Einrichtungen war der Wiesbadener jüdische Textilunternehmer Joseph Baum, sein Nachfolger Dr. Georg Goldstein, ebenfalls ein jüdischer Mitbürger der Stadt.

Weit weniger ist über das Leben ihrer Schwester Edith in Wiesbaden bekannt, obwohl sie hier mit Sicherheit die Schule besucht haben wird. Wahrscheinlich hatte sie in  Wiesbaden noch den Umzug der Mutter Mitte der Zwanzigerjahre von der Jahnstraße in das Haus Moritzstr. 18 mitgemacht, wo die Mutter damals mit ihren beiden Töchtern eine Wohnung im zweiten Stockwerk beziehen konnte. Auch Ada wird dort damals gewohnt haben, denn sie war in dem Zeitraum von 1918 bis 1927 bei der ‚Chemischen Fabrik Goldenberg Germont & Cie‘ in Wiesbaden beschäftigt.[4]

Ediths Umzug nach Hamburg
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Darüber, wann ihre Schwester Edith die Stadt verließ, liegen keine Angaben vor, aber Anfang der 30er Jahre lebte sie in Rheydt bei Mönchengladbach. Laut den dortigen Meldeunterlagen meldete sie sich Ende des Jahres 1932 dort ab, um nach Hamburg zu gehen.[5] wo sie in den folgenden Jahren als Gewerbeschullehrerin am Israelischen Waisenhaus, Laufgraben 37, angestellt war. Allerdings handelte es sich bei dieser Lehranstalt nicht mehr um eine normale Gewerbeschule, sondern um eine Hachschara-Ausbildungsstätte, die die dort im Internat untergebrachten Mädchen auf ihre Auswanderung nach Palästina vorbereitete.[6] Aber nicht allen gelang es, nach Palästina zu gehen. Angesichts der immer bedrohlicher werdenden Situation wurden auch Kinder mithilfe von Kindertransporten außer Landes geschafft. Eines der Mädchen, Sylvia Fleischer, berichtete der BBC später über diesen Abschied von Hamburg und erwähnte dabei explizit Edith Rosenthal:

Das Waisenhaus Laufgraben 27 in Hamburg
Bildarchiv jüdischer Geschichte, Sammlung Randt

„I was lucky, I had been included in a Children’s Transport from Hamburg. Parents were not allowed on the platform, they had been told they must go home as soon as the children are assembled outside the station. Please to co-operate.
Miss Edith Rosenthal, the Matron of the Orphanage, had seen us off. She had arranged my place on the transport. Most of our children were boarders at the orphanage, including myself, enabling us to attend Jewish schools in Hamburg. They had been excluded from the schools of their hometown or because of some unpleasantness of sorts. I had attended the Jewish Fashion College in Hamburg.
We had arrived too early at the Railway Station.
Miss Rosenthal said, “Children, I am sorry, I have to go. Have a good journey. Do write when you get there. God bless you, God bless you all. Here is your Helper.” She handed us over to an elderly lady, giving her the list with our names.
The lady was all dressed in grey, a sort of travelling costume, with a pink straw hat. She studied the list, then counted us.
She approached me, “Will you look after these two.” She handed me Suzi, aged 4 , and Morris, aged 5. “I shall take the other ones. Stay on the pavement. Do be quiet”. She clapped her hands. I thought, I bet she is a school teacher. Once again she consulted her wrist watch. She clapped her hands again, “It is time, come along.”
We were marched through the Station Hall. I noticed a large, white sign: CHILDRENS TRANSPORT TO ENGLAND PLATFORM 4.
[7]

Nicht alle Kinder des Waisenhauses konnten gerettet werden. 1941/42 wurden die letzten von ihnen vom Haus am Laufgraben in das jüdische Waisenhaus am Papendamm 3 überstellt und von dort mit ihren Betreuer_Innen in verschiedene Vernichtungslager deportiert. Manche waren nicht einmal drei Jahre alt.[8]
Edit Rosenthal selbst konnte hingegen rechtzeitig, am 18. August 1939, nach England entkommen.[9]

Adeles Reisepass
HHStAW 518 82917 (11)

Für ihre Schwester Ada endete die bisher sichere berufliche Karriere mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise und den wachsenden Ressentiments gegen jüdische Mitarbeiter. Erstmals bekam sie diese schon bei ihrer Anstellung bei ‚Mannesmann‘ zu spüren, wo eine Erkrankung genutzt wurde, um sie loszuwerden. Die folgenden Anstellungen waren fast ausschließlich noch bei jüdischen Arbeitgebern. Ab 1932 war sie dann arbeitslos und lebte von der Unterstützung des Arbeitsamts. Am 26. März 1934 verließ sie Deutschland und ging in die Niederlande, wo sie eine schwer kranke und blinde ältere Frau bis zu ihrem Tod pflegte. Der Kontakt mit der Dame war bereits zuvor über eine Zeitungsanzeige zustandegekommen, sodass sie in ihrem Abmeldeschein schon die neue Adresse in Amsterdam angeben konnte. „Rückkehr unbestimmt“ ist darauf ebenfalls zu lesen.[10]

Adeles Umzug nach Amsterdam
HHStAW 518 82917 (18)
Heiratseintrag von Adele und Christian Schleicher aus Amsterdam
https://www.wiewaswie.nl/nl/detail/115829104

Dort lernte sie den deutschen, in Neubrandenburg geborenen Ingenieur Christian Friedrich Schleicher kennen, der aber in Argentinien, in Buenos Aires, lebte. Am 6. Dezember 1934 gingen die beiden in Amsterdam eine Ehe ein.[11]

Danach kam sie noch einmal für mehrere Wochen nach Wiesbaden, um sich von ihrer Mutter zu verabschieden, ihre Sachen zu holen und sich – am 18. April 1935 – auch offiziell – jetzt als Adele Schleicher – abzumelden.[12] Anschließend verließ sie auf dem holländischen Frachtschiff „Aldabi“ von Rotterdam aus Europa, um sich bei ihrem Mann in Argentinien niederzulassen.

Die Hoffnung, damit den Anfeindungen der Nazis entkommen zu sein, wurde jedoch schon bald enttäuscht, denn ihr eigener Ehemann „verwandelte sich in einen begeisterten Hitler-Anhänger“, wie sie im Entschädigungsverfahren bekundete. Im Auftrag der deutschen Botschaft schaffte er Propagandamaterial nach Hause, verteilte es in der Stadt und hängte im Haus Plakate und Bilder der Nazi-Größen auf.[13] Nach der Trennung im November 1935 blieb sie, ohne der spanischen Sprache mächtig zu sein und ohne finanzielle Unterstützung, weiterhin in Argentinien, auch in der Hoffnung, ihre Mutter aus Deutschland dorthin holen zu können. Mit schlecht bezahlten Büroarbeiten in kleinen Importfirmen und dank der Hilfe einer jüdisch-deutschen Exilantenfamilie überstand sie diese Jahre nach der Trennung.

„Ich bin Witwe des am 24.8.1909 im Betrieb tödlich verunglückten Oberbahnassistenten A. Rosenthal und werden mir meine Hinterbliebenenbezüge von jährlich 1389,72 von der Eisenbahnhauptkasse Wiesbaden ausgezahlt“, schrieb Johanna Rosenthal 1938, als sie zur Offenbarung ihrer Vermögensverhältnisse verpflichtet wurde.
HHStAW 685 672 (2)

Tatsächlich gelang es ihr noch mithilfe von Verwandten in den USA und anderen Personen, ihre Mutter Johanna nach Argentinien zu holen und sie damit vor dem sicheren Tod in einem der Vernichtungslager zu bewahren. Wer die Verwandten in New York waren, die ihr die notwendigen 350 Dollar für die Überfahrt liehen, sagte sie nicht, aber vielleicht waren es die schon viel früher in die USA ausgewanderten Brüder ihres Mannes, die das Geld aufbrachten – allerdings verbunden mit der Erwartung, es wieder zurückgezahlt zu bekommen. Die etwa monatlich 100 RM, die sie noch als Rente erhielt, reichten dafür nicht aus, reichten ohnehin kaum mehr zum Leben aus.[14] Aber auch der damalige Chef ihrer Tochter steuerte Geld bei, damit die Mutter wenigstens einen Teil ihres Hausstandes mit ins Exil nehmen konnte. Aber den größten Teil des Mobiliars ihrer 4-Zimmer-Wohnung in der Rüdesheimer Straße musste sie unter Zeitdruck – 9 Tage später sollte das Schiff auslaufen – einem Auktionator zum Verkauf geben. 200 RM wurden ihr dafür gegeben, was natürlich nicht dem tatsächlichen Wert entsprach.[15] Und nicht mal das reichte aus, um die fälligen 250 RM zu zahlen, die von ihr als sogenannte Dego-Abgabe vor ihrer Abreise noch eingefordert wurden.[16] Als sie Deutschland verließ, besaß sie noch 155 RM. Immerhin hatte man sie angesichts ihrer finanziellen Lage von der nach der Reichspogromnacht erhobenen „Sühneleistung“ verschont, weil sie zum Stichtag nur über ein Vermögen von 800 RM verfügte.[17]

Am 21. August 1939 erhielt sie die steuerliche Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts und am 29. September 1939 die der Stadt.[18] Im Oktober des gleichen Jahres konnte sie, inzwischen 68 Jahre alt, dann endlich Deutschland verlassen und am 21. in Genua die „Oceania“ besteigen – das Schiff, das sie zu ihrer Tochter bringen sollte.[19] Aber in Argentinien begann für sie eine neue Leidenszeit, da die Tochter angesichts ihres persönlichen Schicksals nicht nur psychisch, sondern auch physisch sehr angeschlagen und ständig in ärztlicher Behandlung war und es daher kaum schaffte, für den gemeinsamen Unterhalt zu sorgen.[20] Dass die Gebrechen auch als verfolgungsbedingt anerkannt wurden, dauerte bis 1960.[21]

Die Mutter musste denselben Kampf mit den deutschen Entschädigungsbehörden führen. Immer wieder schrieb sie Briefe, in denen sie ihre Not schilderte und  die Beamten darauf aufmerksam machte, dass ihr nur noch eine sehr begrenzte Lebenszeit bevorstehe. 1957 erkrankte sie an Krebs und musste mehrere Monate im Deutschen Hospital in Buenos Aires bleiben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einer der vielen Briefe von Johanna Rosenthal, in denen sie den Entschädigungsbehörden von ihrer verzweifelten Lage berichtete
HHStAW 518 49329 (2, 3)

Nach ihrer Entlassung war sie auf die ständige Pflege der Tochter angewiesen, die ohnehin kaum etwas verdiente. Zudem fraß die starke Inflation, unter der das Land damals litt, alle kleinen Ersparnisse in kürzester Zeit auf. Über die Frage, welche Behörde für die Zahlung der beträchtlichen Rentennachzahlung zuständig wäre, vergingen weitere Monate. 1957 – fast zwanzig Jahre nach ihrer Flucht ! – erhielt sie dann die Auswanderungskosten zurückerstattet.[22] Bis der Schaden am Vermögen, der Verlust durch die Verschleuderung des Mobiliars, entschädigt wurde – 120 DM war man bereit zu geben –, verging ein weiteres Jahr.[23] Und dann, im Februar 1959, wurde ihr dann das seit dem 1. September 1939 vorenthaltene Witwengeld in der Höhe von 5.250 DM ausgezahlt.[24] Zu diesem Zeitpunkt war Johanna Rosenthal schon fast ein Jahr tot, verstorben am 28. Oktober 1958 in Buenos Aires im Alter von 87 Jahren.

Todesanzeige für Johanna Rosenthal in Buenos Aires
HHStAW 518 49329 (43)

Aus dem Erbschein geht hervor, dass auch ihre Tochter Edith inzwischen in Argentinien, in Meron in der Provinz Buenos Aires, lebte. Sie war verheiratet mit Curt Götz, über den aber keine weiteren Informationen vorliegen. Auch wann und wo die Ehe geschlossen wurde, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Da aber in der Todesanzeige der Mutter auch bei ihr keine Nachkommen erwähnt sind, muss man davon ausgehen, dass weder sie, noch ihre Schwester Ada Kinder hatten. Ada verstarb am 26. März 1976 ebenfalls in Buenos Aires.[25] Das Sterbedatum von Edith konnte nicht ermittelt werden.

 

Veröffentlicht: 03. 07. 2026

 

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Anmerkungen:

[1] https://archive.org/details/rosenthalfamilyf001/page/n1/mode/2up. (Zugriff 31.06.2026).

[2] Sie lebte von 1778 bis 1859. Ihr Vater war der Rabbiner Hirsch Cohen zu Geseke (1765 bis 1832), ihre Mutter Bella Guggenheimer (1767 bis 1844).

[3] Seine erste Tochter Berta wurde vermutlich um 1846 geboren, sodass man davon ausgehen kann, dass die Heirat um 1845 stattgefunden haben könnte. Siehe https://www.ancestry.de/family-tree/person/tree/168308932/person/342188180291/facts?_phsrc=SbT2566&_phstart=successSource. (Zugriff 31.06.2026).

[4] Über die Firma heißt es auf der Seite der Kulturregion Rhein-Main: „Für den wirtschaftlichen Aufschwung von Winkel sorgte die 1874 gegründete chemische Fabrik Geromont, Goldenberg & Co., die sich auf die Herstellung von Weinstein- und Zitronensäure sowie weinsaure Salze spezialisierte. Während des Ersten Weltkriegs wurden vor allem Glycerinersatzstoffe produziert. 1919 war die Fabrik der wichtigste Zulieferer für die Dr. August Oetker-Werke in Bielefeld. Das Unternehmen beschäftigte zeitweise bis zu 80 Angestellte und wurde 1927 geschlossen.“ https://www.krfrm.de/venue/ehemalige-chemische-fabrik-oestrich-winkel/. (Zugriff 31.06.2026).

[5] https://collections-server.arolsen-archives.org/G/SIMS/01020101/0009/121859530/001.jpg. (Zugriff 31.06.2026).

[6] https://dasjuedischehamburg.de/inhalt/hachschara. (Zugriff 31.06.2026).

[7] https://www.bbc.co.uk/history/ww2peopleswar/stories/32/a4487132.shtml. Der vollständige Bericht kann unter der genannten Adresse gelesen werden. Leider ist kein Datum angegeben, wann dieser Transport stattfand.

[8] https://www.stolpersteine-hamburg.de/dateien/Doku_Waisenhaeuser.pdf. (Zugriff 31.06.2026).

[9] https://www.mappingthelives.org/bio/a02a6e97-cd6c-4400-9c65-5a5d6f3c862f?restrict_to_map_bounds=false&coordinates_show_all=false&forename=Edith&surname=Rosenthal&res_single_fd=false&birth_single_fd=false&death_single_fd=false&deportation_single_fd=false&emigration_single_fd=false&expulsion_single_fd=false&imprisonment_single_fd=false&lat=50.3061856&lon=12.3007083&zoom=6&map_agg=residence&language=de&map_loaded=1782912104814.

[10] HHStAW 518 82917 (18). Laut einer Aufenthaltsbestätigung der Polizei Wiesbadens war sie zuletzt von 1932 bis zum 28. 3 1934 in Wiesbaden gemeldet., Ebd.(16).

[11] Heiratsregister Amsterdam 744 / 1934.

[12] HHStAW 518 82917 (20).

[13] HHStAW 518 82917 (8, 38).

[14] HHStAW 519/3 18579 (2).

[15] HHStAW 518 49329 (6, 19). Sie selbst gab den Wert der Einrichtung mit etwa 7.500 RM an.

[16] HHStAW 519/3 18579 (15). Die Dego-Abgabe war eine Sondersteuer, die auf angeblich neuwertige Ausfuhrgüter erhoben wurde.

[17] HHStAW 685 672 (5, 6).

[18] HHStAW 518 49329 (23, 24).

[19] Ebd. (5).

[20] HHStAW 518 82917 (42).

[21] Ebd. (93-96).

[22] HHStAW 518 49329 (14 f.).

[23] Ebd. (25)

[24] Ebd. (54-56).

[25] HHStAW 518 82917 (o.P.).