Carolina / Lina Levy und die Familie ihres Sohnes Arthur Levy


Juden Wiesbaden, Judenhäuser
Das ehemalige Judenhaus in der Hallgarter Str. 6
Eigene Aufnahme
Judenverfolgung Wiesbaden
Lage des ehemaligen Judenhauses Hallgarter Str. 6

 

 

 

 

 


In der Hallgarter Str. 6 waren zeitweise zwei jüdische Metzgerfamilien einquartiert, zum einen Julius Löwenstein mit seiner nichtjüdischen Frau, zum anderen die Familie Levy. Während Löwensteins die Zeit der Verfolgung überstanden, endete die Leidensgeschichte der Familie von Arthur Levy in den verschiedenen Todeslagern des Ostens.[1] Ursprünglich besaßen Levys eine Metzgerei in Wiesbaden Bierstadt, wo Arthur am 21. Dezember 1901 als Sohn von Julius Levy und seiner Frau Caroline, geborene Cohen, zur Welt gekommen war.[2] Bereits im Jahr zuvor war dort am 18. Dezember 1900 auch seine Schwester Jenny geboren worden.[3]

Die Kaufmannsfamilie der Levys gehörte zu den alteingesessenen jüdischen Familien von Wiesbaden-Bierstadt, die bis ins 18 Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Vermutlich werden sie hauptsächlich mit Vieh gehandelt haben, denn Julius, ebenfalls noch als Händler bezeichnet, hatte in der Rathausstr. 19, der heutigen Poststraße, auch eine Metzgerei eröffnet, eine recht häufige Kombination der beiden Berufszweige.

Carolina Lina Cohen Levy, Arthur Levy, Irma Levy Hirschheimer, Lucie Levy Harry Hirt
Stammbaum der Familie Levy und Hirschheimer
(GDB-PLS)

Am 17. August 1928 heiratete Arthur Levy, der inzwischen ebenfalls das Meisterdiplom im Metzgerhandwerk erworben hatte, Irma Hirschheimer.[4] Irma kam aus dem mittelfränkischen Thüngen, wo sie am 26. Januar 1901 zu Welt gekommen war. Ihre Eltern, Samuel und Ricka Hirschheimer, geborene Kraft, waren in der früher größten jüdischen Gemeinde des heutigen Main-Spessart-Kreises ebenfalls im Viehhandel tätig. Sie war die zweitälteste von vermutlich insgesamt sieben Kindern des Paares.[5]

In der Ehe von Arthur und Irma Levy wurde hingegen nur ein Kind geboren. Am 9. Mai 1935 kam Emma Lucie in Bierstadt zur Welt.[6] Allerdings hatte Irma bereits am 10. Juni 1920 in Frankfurt den unehelichen Sohn Harry Hirschheimer geboren, der aber nicht mit nach Wiesbaden gekommen, sondern bei den Großeltern in Thüngen geblieben war. Ihm gelang rechtzeitig die Flucht in die USA, wo er den Namen Hirst annahm. Wie im das gelang – er war beim Machtantritt der Nazis gerade einmal dreizehn Jahre alt – ist nicht bekannt.

Die koschere Fleischerei in der Rathausstr. 19 in Bierstadt war nach Aussage von Jenny Eichwald, der älteren Schwester von Arthur Levy, um 1900 gegründet worden und gehörte zumindest ursprünglich, besonders wegen ihrer hervorragenden Rindswürste, zu den recht erfolgreichen Metzgereien, wie sie in den verschiedenen Vororten von Wiesbadener oft mehrfach zu finden waren.[7] Vor 1933 sei, nicht zuletzt weil man auch Hotels als Kunden akquiriert hatte, ein durchschnittlicher Jahresgewinn von etwa 8.000 RM erzielt worden. Bis 1935 sei dann aufgrund der politischen Entwicklung das Einkommen auf nicht viel mehr als 1.000 RM gesunken und 1936 sei man gezwungen gewesen, das Geschäft zu schließen.[8]

Ähnlich wie bei der Metzgerei Löwenthal, stimmen die Aussagen der Hinterbliebenen nicht immer mit den Fakten, wie sie sich in amtlichen Dokumenten niederschlagen, überein. Skeptisch fragte die Entschädigungsbehörde im Verfahren bei der Innung an, ob eine jüdische Metzgerei in Bierstadt tatsächlich solche Einnahmen, wie vorgetragen, zu dieser Zeit hätte erwirtschaften können.[9] Die Frage war insofern berechtigt, als schon 1926, eigentlich in einer wirtschaftlichen Boomphase, die finanziellen Verhältnisse so desolat waren, dass das Haus in der Rathausstraße zwangsversteigert werden und Levys einen ersten Offenbarungseid leisten mussten. Die dortige Metzgerei blieb seitdem geschlossen, allerdings konnte die Familie weiterhin in dem Haus wohnen bleiben. Zwar hatten Arthur und Irma Levy im August 1928 erneut beim Finanzamt einen Metzgereibetrieb angemeldet, der aber jetzt in der Bahnhofstr. 8, also in der Innenstadt Wiesbadens gelegen war.[10] Die mit dieser Lage vermutlich verbundenen Erwartungen erfüllten sich jedoch nicht. Anfang der dreißiger Jahre, am 21. August 1931, verstarb der Seniorchef Julius Levy. Auch das mag eine Rolle für das erneute Scheitern des Geschäfts gespielt haben. Der Sohn Arthur musste jetzt den Betrieb in einem noch schwierigeren wirtschaftlichen, wie politischen Umfeld alleine weiterführen. Die Weltwirtschaftskrise mit den rapide sinkenden Konsumausgaben der Bevölkerung, aber auch die wachsende antisemitische Hetze in der Endphase der Weimarer Republik werden unzweifelhaft zum Ruin des Betriebes beigetragen haben.

Im Laufe des Jahres 1933 wurde dann auch diese Metzgerei geschlossen. Maschinen und andere Gerätschaften mussten im Betrieb zurückgelassen werden, weil sie nach Aussagen des Hauseigentümers nicht bezahlt worden waren. Bereits 1930 hatten die Levys erneut einen Offenbarungseid leisten müssen, was bei einem vermuteten Einkommen von etwa 200 RM monatlich und den noch offenen Investitionskosten nicht verwunderlich ist.[11]

Nach der Schließung des Betriebs hat Arthur Levy bei der Straßenbaufirma Scheid in Limburg gearbeitet. Zwar konnten darüber keine detaillierten Informationen im Entschädigungsverfahren vorgelegt werden, aber die Firma war bekannt dafür, dass sie jüdische oder auch ausländische Arbeiter zu miserabelsten Bedingungen anstellte. Seine Schwägerin Jenny erklärte, dass er bei Scheid auf Befehl der NSDAP zwangsweise gearbeitet habe, die Entschädigungsbehörde ging dagegen von einem eher mittelbaren Zwang aus. Er habe, weil er wegen seiner jüdischen Abstammung keine andere Beschäftigung habe finden können, notgedrungen diese Arbeit angenommen.[12] Einen Beleg für diese fragwürdige Vermutung legte sie aber nicht vor. Wie lange er dort arbeitete, ist den Akten nicht zu entnehmen.

Arthur Levy, Nathan Hirschmann, Judenhaus Wiesbaden, Hallgarter Str. 6, Irma Hirschheimer Levy
Seite 1 der nach Buchenwald im November 1938 überstellten Juden
ITS Arolsen

Die Novemberpogrome von 1938 bedeuteten auch für die Levys eine weitere Verschärfung der Verfolgung und Bedrohung. Arthur wurde als sogenannter „Aktionsjude“ am 12. November von der Gestapo verhaftet und mit der Häftlingsnummer 24813/4234 in das KZ Buchenwald eingeliefert. [13] Auf der Liste der Gestapo ist unmittelbar unter seinem Namen der seines Schwagers Nathan Hirschheimer eingetragen, der zu dieser Zeit ebenfalls in der Rathausstr. 19 wohnte. Nach seiner Entlassung ist er laut seiner Gestapo-Karteikarte am 5. Mai 1939 wieder zurück nach Thüngen gezogen. Auch Arthur Levy wurde bis Ende April 1939 in dem Lager gefangen gehalten.

Nach seiner Entlassung muss die Familie in äußerst prekären wirtschaftlichen Verhältnissen gelebt haben. In der Vermögenserklärung, die er nach der Anlage seiner JS-Akte mit der Nummer 4169 vorlegen musste, schrieb er am 17. März 1940 der Devisenstelle Frankfurt, dass er nur Aushilfstätigkeiten erhalte und seine Frau als „Monatsfrau“ ein Einkommen von RM 36,- pro Monat verdiene. Das Gesamteinkommen pro Monat gab er mit höchstens 120,- RM an. Der angefügte Satz, „ich bitte deshalb, die Sicherungsanordnung aufzuheben und mir meine geringen Einkünfte zur Bewirtschaftung zu überlassen, da ich in nächster Zeit keinerlei Aussicht habe, meine wirtschaftliche Lage zu verbessern“, zeugt von der Resignation, die ihn inzwischen befallen hatte.[14]
Die Mutter Lina Levy, hatte zur gleichen Zeit ebenfalls eine solche Sicherungsanordnung erhalten. Auch sie gab in einem kurzen Schreiben an die Devisenstelle einen bedrückenden Einblick in die Lage der Familie: „Die mir am 26. April zugestellte Sicherungsanordnung sieht für mich einen Freibetrag von RM 300 pro Monat vor. Da mein Ehemann seit August 1931 verstorben ist und mir keinerlei Werte geblieben sind, war ich gezwungen, meinen Lebensunterhalt von meinem Sohne Arthur Israel Levy – Wiesbaden – Bierstadt, Rathausstr. 19 bestreiten zu lassen. Derselbe sorgt aus seinem niedrigen Einkommen für mich, Unterstützung von Wohlfahrtseinrichtungen oder anderen Verwandten erhalte ich nicht.“[15]
Man könnte sagen: im Gegenteil. Nach Aussage von Harry Hirst, dem Halbbruder von Arthur lebte im Haus in der Rathausstraße in Bierstadt auch die Schwester Jenny „und die angeheirateten Verwandten Hirschheimer, die oft monatelang dort waren.“[16]

Die Devisenstelle hielt eine Sicherungsanordnung vor diesem Hintergrund in beiden Fällen damals für nicht erforderlich und senkte jeweils den Freibetrag von den vorläufigen 300 RM auf 150 RM ab.[17]

Jenny Levy, die früher auch in der Metzgerei als Verkäuferin gearbeitet hatte, verließ am 23. Februar 1939 die Familie, Bierstadt und Deutschland. Mit dem Schiff „Hamburg“ der Hapag-Lloyd-Gesellschaft, gelangte sie mit ein paar wenigen Kisten, die ihre wichtigsten Gebrauchsgegenstände bargen, nach New York, wo sie sich niederließ und später auch eine Ehe mit Julius Eichwald einging.[18]

Hallgarter Str. 6 Wiesbaden, Judenhazs Luci Levy, Irma Levy, Arthur Levy
Lina Levy teild der Devisenstelle im August 1942 ihren Umzug in das Judenhaus und den Tod ihres Sohnes mit
HHStAW 519/3 3327 (5)

Der nächste Schlag wurde der zurückgebliebenen Familie versetzt, als sie am 26. Juni 1940 gezwungen wurde, das elterliche Haus in Bierstadt zu verlassen. Zwar hatten sie die Eigentumsrechte daran schon seit einigen Jahren verloren, aber dennoch war es in dieser schwierigen Zeit die vertraute Umgebung geblieben. Sie wurden gezwungen in das Judenhaus in der Hallgarter Str. 6 zu ziehen, wo sie im dritten Stock neben dem jüdischen Ehepaar Haas eine Unterkunft fanden.

Ob die Mutter Lina Levy auch mit umziehen musste, ist nicht klar, eher unwahrscheinlich. Zwar gab Jenny an, dass diese immer bei ihrem Sohn gelebt habe, der auch für den Unterhalt seiner Mutter aufgekommen sei,[19] aber erst am 20. August 1942, also mehr als ein Jahr nach dem Umzug ihres Sohnes, meldet Lina der Devisenstelle Frankfurt, dass ihre Anschrift jetzt Hallgarter Str. 6 III sei. In diesem Brief teilte sie der Behörde zudem mit, dass ihr Sohn Arthur nicht mehr lebe.[20]

Arthur Levy, Bierstadt Juden, Hallgarter Str. 6, Judenhaus Wiesbaden
Todesanzeiger der Familie Levy für Arthur Levy, erschienen in New York
http://freepages.genealogy.rootsweb.ancestry.com/~alcalz/aufbau/1941/obitj7a51s16.gif

Man hatte Arthur am 23. Mai 1941 erneut verhaftet und als „Schutzhäftling“ mit der Nummer 25585 im KZ Dachau interniert. Knapp einen Monat später, am 17. Juni wurde er in das Konzentrationslager Groß-Rosen in Niederschlesien überstellt. Hier trug er die Häftlingsnummer 848.[21] Wie er dort zu Tode gekommen ist, ob er, was nicht unwahrscheinlich ist, den Strapazen der Arbeit in den berüchtigten Granitsteinbrüchen zum Opfer fiel oder auf eine andere grausame Weise zu Tode kam, ist unbekannt. Der Eintrag im Sterbebuch des Standesamts der Gemeinde Groß-Rosen datiert den Tod von Arthur Levy auf den 7. November 1941.[22] Totesanzeige einarbeiten !

Etwa ein halbes Jahr blieben Lina Levy, ihre Schwiegertochter Irma und die siebenjährige Enkelin Lucie noch in dem Judenhaus zusammen. Letztere standen dann auf der Transportliste für den 10. Juni 1942, der die beiden über Frankfurt nach Lublin brachte. Im Vernichtungslager Sobibor wurden beide vermutlich bald nach ihrer Ankunft ermordet.

Irma Hirschheimer, Harra Hirschheimer Hirst, Judenhaus Wiesbaden
Page of Testimony für Ricka Hirschheimer in Yad Vashem
https://namesfs.yadvashem.org/YADVASHEM/21022131_277_1077/273.jpg

Die zurückgebliebene Lina Levy, die möglicherweise erst jetzt in die Hallgarter Str. 6 kam, hätte in diesem Fall dort nur eine kurze Zeit verbracht. Sie wurde nicht einmal zwei Wochen, nachdem sie der Devisenstelle ihren Umzug gemeldet hatte, am 1. September 1942 mit dem Transport XII/2 Nr. 783 nach Theresienstadt deportiert, wo sie noch eineinhalb Jahre überlebte. Hier traf sie auf ihre Schwester Henriette Cohen, die dort ebenfalls seit August 1942 interniert war, aber anders als Carolina diese Zeit der Torturen überstand und nach dem Ende der Diktatur in einem Altenheim in der Schweiz lebte.[23] Vermutlich hat Lina Levy auch die Eltern ihrer Schwiegertochter dort getroffen. Diese waren am 23. September 1942 von Würzburg, wo sie zuletzt lebten, über Nürnberg in das Ghetto verschleppt worden. Samuel Hirschheimer ist dort am 8. April 1944 zu Tode gekommen, seine Frau Ricka / Regine wurde im gleichen Jahr noch nach Auschwitz gebracht und ermordet.[24] Lina Levy selbst fiel den unmenschlichen Zuständen im „Altersghetto“ Theresienstadt zum Opfer. Nach den dortigen Aufzeichnungen wurde ihr Tod am 29. Mai 1944 registriert.[25] Am 30. September 1942 war auch für die Devisenstelle der „Fall“ Lina Levy erledigt. Mit dem knappen Vermerk „evakuiert“ wurde die JS-Akte 4293 geschlossen.[26]

Stand: 03. 05 2019

 

 

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Anmerkungen:

 

[1] Über die Familie Levy liegt ein Erinnerungsblatt des Aktiven Museums Spiegelgasse vor: http://www.am-spiegelgasse.de/wp-content/downloads/erinnerungsblaetter/Erinnerungsblatt%20Familie%20Arthur%20Levy%20aus%20Bierstadt%20und%20an%20Arthur%20Levys%20Mutter.pdf. (Zugriff: 2.5.2019)

[2] Geburtsregister der Gemeinde Bierstadt 121 / 1901. Karolina Cohen war die Tochter von Aron und Jeanette Cohen, geborene Meyer, die in Gerresheim bei Düsseldorf lebten. Das Paar hatte noch eine weitere Tochter namens Henriette, der die Flucht in die Schweiz gelang. Siehe HHStAW 518 82727 (4, 8).

[3] HHStAW 518 38020 (1).

[4] Heiratsregister der Gemeinde Bierstadt 30 / 1928.

[5] Zum familiären Hintergrund von Irma Levy siehe Strätz, Würzburger Juden, S. 269. In Thüngen hatte es bereits 1923 blutige Auseinandersetzungen mit nicht ortsansässigen „Hakenkreuzlern“ gegeben. Zwar stand die Bevölkerung noch auf Seiten der jüdischen Mitbürger, dennoch wurde den Juden der Tod eines in den Auseinandersetzungen erstochenen Arbeiters angelastet, was sich in einer späteren Gerichtsverhandlung aber als haltlos erwies. Siehe dazu http://www.alemannia-judaica.de/thuengen_synagoge.htm. (Zugriff: 2.5.2019).

[6] Geburtsregister der Gemeinde Bierstadt 32 / 1935.

[7] So Marianne Kahn, Tochter des jüdischen Metzgers Adolf Kahn, zit. nach Bembenek / Bickel, Kein deutscher Patriot mehr, S. 31. Dazu auch Festschrift Bierstadt, S. 83.

[8] HHStAW 518 38020 (20, 21).

[9] HHStAW 518 38020 (45).

[10] HHStAW 518 38020 (53).

[11] Siehe zur damaligen wirtschaftlichen Lage des Betriebs die verschiedenen Darlegungen von Finanzbehörden, Innung und Detektei Blum HHStAW 518 38020 (53, 56, 58, 59).

[12] HHStAW 518 38020 (90, 67).

[13] Der Begriff „Aktionsjude“ wurde im Besonderen im KZ Buchenwald für die im Rahmen der Pogrome verhafteten etwa 30.000 Juden verwendet. Der Begriff selbst ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass die Pogrome auch als „Aktion Rath“ bezeichnet wurden. Siehe Schüler-Springorum, Stefanie, Masseneinweisungen in Konzentrationslager, in: Benz, Wolfgang; Distel, Barbara (Hg.), Der Ort des Terrors. Bd. 1, München 2005, S. 161 mit Anm. 2 auf S. 164.

[14] HHStAW 519/3 3327 (3).

[15] HHStAW 519/3 3448 (3).

[16] HHStAW 518 38020 (82). Ob damit nur Nathan oder noch andere Familienmitglieder der Hirschheimers gemeint waren, ist nicht präzisiert. Eine Gestapo-Karteikarte ist nur für Nathan angelegt worden.

[17] HHStAW 519/3 3327 (4) und HHStAW 519/3 3448 (4).

[18] HHStAW 518 82727 (12).

[19] HHStAW 518 38020 (90).

[20] HHStAW 519/3 3327 (5).

[21] HHStAW 518 38020 (11) Angabe des IRK. Groß-Rosen war ursprünglich als Außenlager des KZs Sachsenhausen von dessen Häftlingen errichtet worden, stand aber seit 1. Mai 1941, unmittelbar vor dem Eintreffen von Arthur Levy, unter eigener Verwaltung.

[22] http://de.gross-rosen.eu/baza-zmarlych-wiezniow/przegladaj-baze/ (Zugriff: 2.5.2019).

[23]  HHStAW 518 82727 (8).

[24] Strätz, Würzburger Juden, S. 269 gibt als Zeitpunkt ihres Transports von Theresienstadt nach Auschwitz den Oktober 1944 an, Yad Vashem und auch das Gedenkbuch des Bundesarchivs Koblenz hingegen den 18.5.1944. Siehe https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=4821258&ind=1 (Zugriff: 2.5.2019) und http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de?result#frmResults (Zugriff: 2.5.2019). Harry Hirst, der bei seinen Großeltern aufgewachsen war, hat zu ihrem Gedenken in Yad Vashem eine ‚Page of Testimony’ hinterlegt.

[25] http://www.holocaust.cz/de/opferdatenbank/opfer/21338-lina-levy (Zugriff: 2.5.2019).

[26] HHStAW 519/3 3448 (6)